Was mich motiviert..
Es erfüllt mich mit Freude, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Einfach da zu sein, Raum für Heilung zu schaffen. Immer wieder zur Erfahrung „raus aus dem Kopf – rein ins Körperspüren“ einzuladen, in Form von Yogaübungen und Achtsamkeitspraxis.
Und gleichzeitig Lernende zu bleiben in Verbundenheit mit jeder/jedem, die/der mit mir übt.
Gemeinsam in den Fluss des Lebens eintauchen – als Menschen, so wie wir „gemeint“ sind.
Was hinter mir liegt..
Erzählungen einiger naher Menschen berichten davon, dass ich als kleines Kind wild und ungestüm war, immer in Bewegung. Ein lebhaftes Kind mit dem Naturell vieler Kinder:
mit allen Sinnen im Hier und Jetzt. Mal freudestrahlend, mal tieftraurig. Neugierig. Offen.
In Kontakt mit dem eigenen Körper. Gefühle auslebend. Ganz im Vertrauen darauf, so sein zu dürfen, wie ich bin.
Irgendwann auf dem Weg zum Erwachsensein ist mir mein Fühlen, mein Spüren, mein Vertrauen in den Fluss des Lebens, meine Wildheit und mein Mut, authentisch zu sein und mein wahres Naturell zu leben, abhandengekommen.
Es folgten lange Jahre, in denen mich überwiegend mein Denken beherrschte, Gefühle wurden verdrängt oder überhört, meinem Körper verlangte ich vieles ab, ohne ihn wirklich zu fühlen.
Die Verbindung zwischen Kopf und Körper war unterbrochen. Anstatt im Hier und Jetzt zu sein und das Leben fließen zu lassen wurde ich vom Wunsch angetrieben, mich immer gut „fühlen“ zu müssen.
…. und irgendwann kam der Punkt, an dem mein Interesse für die Praxis von Achtsamkeit und Meditation geweckt wurde ….
Erste Erfahrungen mit Meditation sammelte ich während meiner Ausbildung zur Yogalehrerin (2011): damals saß ich mit großen Widerständen auf meinem Kissen, kämpfte mit meiner Konzentration und den aufkommenden Gedanken und fühlte mich erlöst, wenn nach einer halben Stunde die „stille Zeit“ endete.
Eine Achtsamkeitslehrer-Ausbildung bei Adriaan van Wagensveld (2015) verschaffte mir einen Zugang zur Meditation, der sich leicht anfühlte.
Jetzt konnte ich deutlich entspannter einfach sitzen und atmen. Und Gedanken als Gedanken wahrnehmen und akzeptieren. Auch wenn sie mich während der kompletten Dauer der Meditation begleiteten.
Ich begann, mehr in Hier und Jetzt präsent zu sein und erkannte langsam nach und nach,
dass vieles in meinem Leben überhaupt nicht rosarot war.
Mit wurde bewusst, dass ich in einer Welt von Vorstellungen lebte, von Bewertungen, vom permanenten Hin- und Herspringen zwischen Zu- und Abneigung bzw. Haben und Nicht-Haben-Wollen.
Immer im Tun, gefangen in einem ununterbrochenen Aktionismus.
Ein Prozess von Erkenntnis hatte begonnen……
Was heute ist..
Noch immer finde ich mich oft in meinen Gedanken kreiselnd wieder – werde mir dieses Umstands aber relativ schnell bewusst.
Noch immer führe ich regelmäßig Tätigkeiten im „Autopiloten“ aus – aber vieles andere auch mit Liebe und Hingabe. In Präsenz, Offenheit und Neugier.
Ich traue mich immer öfter, authentisch ich selbst zu sein ohne Angst vor Liebesentzug oder dass mich Menschen ablehnen. Und lerne, dass ich auch NEIN oder VIELLEICHT sagen darf.
Fehlern versuche mit der Gewissheit zu begegnen, dass sie eine Gelegenheit bieten, etwas zu lernen.
Ich akzeptiere mich so, wie ich bin, mit allem, was zu mir gehört im Vertrauen darauf, in einer stabilen, zuverlässigen Basis verwurzelt zu sein und mir meiner inneren Stärke und Weisheit bewusst zu sein.
Und auch meiner Weichheit und Zartheit schenke ich immer öfter Raum für zum Entfalten.
In schwierigen, belastenden Situationen halte ich weitestgehend das „große Ganze“ im Blick und zoome nicht ein auf eine einseitige Sicht eines Problems. Dadurch fällt es mir leichter, solche Situationen zu durchleben, zu durchfühlen und zu bewältigen. Oder auszuhalten.
Dankbarkeit, Mitgefühl und Demut werden immer mehr Bestandteile meiner inneren Haltung und Ausrichtung.
Meinen Körper spüre ich zunehmend besser und nehme immer mehr Feinheiten wahr. Dabei lerne ich, auf Signale zu hören und meiner Intuition zu vertrauen. Gefühlen gebe ich Raum und erlaube ihnen, gefühlt zu werden.
Mit Hilfe von Meditation, Yoga, Achtsamkeit und der Natur halte ich meinen Geist klar und rein, meinen Körper kräftig und geschmeidig und spüre eine Verbundenheit mit allem, was mich umgibt.
Angekommen im Körper - Bewusst - Sein.
Was kommt..
Ich gebe mich dem Fluss des Lebens hin. Vertraue einer höheren Macht in der Gewissheit, dass alles, was geschieht, einen Sinn hat.