„Die wesentlichen Dinge kannst du nicht machen, sondern nur empfangen. Aber du kannst dich empfänglich machen.“ (Martin Schleske)

Wie stehst Du in Verbindung mit Deinem Körper und Deinem Atem, während Du Yoga übst? Dich dehnst, kräftigst, anspannst, drehst, beugst, streckst und entspannst? Bist Du ganz und gar präsent oder ist Dein Geist mit anderen Dingen beschäftigt? 


Übst Du Yoga im „Autopiloten“? Oder gehörst Du zu den Menschen, die in Yogastunden Unterhaltung suchen, gezielt Haltungsprobleme beheben, sich ausgiebig bewegen, abnehmen oder sonst irgendetwas TUN möchten? Yoga konsumieren möchten?





In den ersten Jahren meiner Yogapraxis ist es mir so ergangen – während des Übens war ich überall – nur nicht beim Spüren meines Körpers und dem, was die Yoga-Asanas in mir auslösten. Trotz alledem hat mich Yoga von Beginn meiner Übungspraxis im Jahr 2008 an fasziniert.

Meine erste Yogalehrerausbildung habe ich 2010/11 bei Yoga Vidya in Bad Meinberg absolviert.

Mit Hilfe von Yoga gelang es mir, mich ein erstes Stück weit aus meinem bis dahin dauerhaften Aktionismus zu lösen und ein paar Gänge zurückzuschalten. Mein Tempo zu verlangsamen und – wenn zunächst auch nur auf mentaler Ebene – die heilsamen Wirkungen des Yoga zu spüren.


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Das Lernen im tieferen Sinn hat tatsächlich erst mit dem Unterrichten angefangen. 

Mit und von meinen Schülern und Schülerinnen habe ich gelernt und mich weiterentwickelt – meine Verbindung zum Yoga habe ich wahrgenommen wie einen unsichtbaren Faden, an den ich geknüpft bin und der mich sanft immer weiterzieht.


Der Unterricht bei Kati van Wagensveld hat mir entscheidende Impulse gegeben: ich habe das Spüren für mich entdeckt und bin in Kontakt mit Iyengar Yoga gekommen. Meinen Körper WIRKLICH zu fühlen, in Ruhe und in Bewegung, eröffnete mir eine ganz neue Sicht. Stabilität und Weichheit breiteten sich aus (ja, das geht tatsächlich zusammen) und der Aktionismus fiel wieder ein Stück mehr von mir ab.


Inspiriert durch Kati machte ich dann eine weitere Yogalehrerausbildung im Yoga Centrum Essen. Dort lernte ich, wie ich die Grundlagen von Iyengar Yoga, Aufrichtung und Ausrichtung, meinen Schülern vermittle.

Meinem Unterrichten und mir selbst bescherte diese Zeit zahlreiche neue Impulse.

 


 "Der Rhytmus des Körpers, die Melodie des Geistes 
 und die Harmonie der Seele, schaffen die Symphonie des Lebens" 
B. K. S. Iyengar



Inspiriert durch meine Lehrer und Lehrerinnen in Kombination mit eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen liegt in meinen Unterrichtsstunden der Schwerpunkt seitdem auf dem Spüren des Körpers, wenn eine Haltung aufgebaut, gehalten und verlassen wird. Mein Yogaunterricht ist insofern herausfordernd, weil es nicht vordergründig ums TUN geht, ums Abarbeiten einer Übungsreihe, um die reine Bewegung. Spüren ist für mich die Essenz beim Üben – und einen Zustand des SEINs zu erfahren und zulassen zu können.

Mein Yoga lädt Dich dazu ein, alte Konzepte und Vorstellungen, wie Yoga zu sein hat, zu überprüfen und vielleicht (ein Stück weit) loszulassen. Deinem Spüren zu vertrauen und Dich einzulassen. Deinen Blick nach innen zu richten, die Ruhe zu entdecken, die im SEIN entsteht …. und die reichen und heilsamen Wirkungen des Übens als Geschenk zu empfangen. Deinen eigenen Körper mit seinen Empfindungen, Feinheiten und seiner ganz eigenen Schönheit mehr und mehr kennen- und lieben lernen.




Und zwar nicht nur auf der Yogamatte, sondern auch in Deinem Alltag. Auch dort den Körper und das Spüren mehr und mehr erfahren. 
Im Körper – Bewusst – Sein ankommen.


Sei herzlich willkommen